Charlotte Fürnsinn - Vita:

1984                Soziales Jahr bei der Lebenshilfe e.V. Lohr am Main

1984-1987     Ausbildung zur Logopädin an der Fachschule für Logopädie in Ulm

1987-1990     Angestellt als Logopädin bei der Lebenshilfe e.V. Markheidenfeld

1991              Deutsche Schule Windhoek, eingesetzt als Erzieherin im Internat der deutschen Schule

1992-1997     Freie Mitarbeiterin in der logopädischen Praxis Al-Rubei in Berlin

1994-2000     Weiterbildung zur Therapeutin der Funktionellen Entspannung

1997-2007     Gemeinschaftspraxis für Physiotherapie, Logopädie und Ergotherapie auf Mallorca

seit  2007     Logopädie und myofunktionelle Therapie in der kieferorthopädischen Praxis Dr. Brandt und Carmen Gunkel M Sc. Wiesbaden

Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die myofunktionelle Therapie und Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen.

Zu diesen Themen hält sie auch Voträge und Fortbildungen für Schulen, Eltern und in Fachkreisen.   

Selbstverständlich therapiert sie auch Kindersprache und Stimmpatienten.

 

Logopädie – myofunktionelle Therapie

 

In unserer kieferorthopädischen Praxis nutzen wir die myofunktionelle Therapie zur Vorbeugung und Unterstützung der Kieferorthopädie in speziellen Fällen von Zahn- und Kieferfehlstellungen.

Die myofunktionelle Therapie („myo-“ = Muskel-) ist eine sprachtherapeutische Behandlungsform, bei der die Muskelfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich verbessert werden. Deren Gleichgewicht ist in besonderen Fällen Voraussetzung für eine erfolgreiche und dauerhafte kieferorthopädische Therapie.

Stellen wir bei dem Funktionsbefund  eine Störung im Zusammenspiel dieser Muskeln fest, empfehlen wir die myofunktionelle Therapie. Die Therapie führt in unserer Praxis die Logopädin Charlotte Fürnsinn (Link auf zu erstellende Seite „Charlotte Fürnsinn“) in enger Zusammenarbeit mit unseren Kieferorthopäden durch. Gemeinsam entwickeln wir eine individuelle Form der Behandlung für Sie oder für Ihr Kind.

Grundsätzlich sieht das so aus:

 Mit speziellen Übungen verbessern wir die mundmotorischen Fähigkeiten und schaffen damit die Voraussetzung für eine dauerhafte kieferorthopädische Korrektur.

Im Mund besteht normalerweise ein Gleichgewicht zwischen festen Strukturen wie den Kiefern, Zähnen, Gaumen und den umliegenden Muskelgruppen von Lippen, Wangen und Zunge. Zahn- und Kieferfehlstellungen können angeboren sein oder durch Unfälle oder Gewohnheiten wie Daumenlutschen oder Zähneknirschen hervorgerufen werden. Wenn einzelne Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich zu stark oder zu schwach entwickelt sind, so kann dies zu Aussprachestörungen, falschen Schluckmustern und auch zu Zahnfehlstellungen führen. 

Myofunktionelle Störungen sind beispielsweise Mundatmung, offene Mundhaltung, Zungenstoß, falsche Schluckmuster, Saugprobleme/Lutschgewohnheiten, Artikulationsstörungen etc. 

Zahnfehlstellungen, die durch myofunktionelle Störungen verursacht worden sind, lassen sich ohne eine logopädische Begleitbehandlung kieferorthopädisch nicht dauerhaft korrigieren. Es käme sonst zu einem sogenannten Rezidiv, einem Rückfall mit der gleichen Fehlstellung wie zu Beginn der Behandlung, weil die Ursache der Fehlstellung, die myofunktionelle Störung, nicht behoben wurde.

 Wir informieren Sie gerne

 –         über die myofunktionelle Therapie,

 –         wie viele Therapieeinheiten notwendig sind,

 –         wie wir Sie bei und auch nach der Therapie kieferorthopädisch begleiten,

 –         in welchem Umfang eine Kostenübernahme Ihrer Krankenkasse oder privaten Krankenversicherung möglich ist.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!